Runter kommen se alle?

January 19th, 2012 by Jens Klump
Visualisierung von Weltraummüll im erdnahen Orbit

Visualisierung von Weltraummüll im erdnahen Orbit

Der Absturz der russischen Mission “Phobos-Grunt” vor wenigen Tagen war wieder ein Beispiel für die Gefahren, die von Raumfahrtmüll ausgehen können. Auch sonst gibt es immer wieder Berichte über Weltraummüll, der z.B. immer wieder eine Gefahr für die Internationale Raumstation ISS darstellt. Ein Filmprojekt hat sich jetzt dieses Themas angenommen und einen Film “Space Junk 3-D” produziert.

“It’s a cutting edge science story and is one that hasn’t really been told before… it’s a story that really demonstrated something that, I think, most people don’t think about; that is, how deeply we’re connected to space,” (Melissa Butts, Regisseurin des Films)

Ein Interview mit der Regisseurin findet sich auch auf YouTube.

Weltraummüll ist auch ein gutes Beispiel, dass das geologische Zeitalter, in dem wir leben nicht mehr das Holozän ist, sondern das Anthropozän.

PS. Wem 3D nicht reicht, dem sei der Trailer “Ice Age 4D” empfohlen, der sehr unterhaltsam erklärt, was im Zusammenhang mit einem Kinobesuch in den Dimensionen 4 bis 8 passieren könnte.

Zeitzonenchaos in der Südsee

January 2nd, 2012 by Matthias Lendholt

Zum Jahreswechsel hat das selbstständige Samoa auf die andere Seite der Datumsgrenze gewechselt um die wirtschaftlichen Beziehungen zu Australien und Neuseeland zu vereinfachen. Das US-amerikanische Samoa nebenan bleibt davon unberührt. Der Landkartenblog beleuchtet ein bisschen das Zeitzonenchaos in der Südsee, welches nicht nur von der mehrfach verschobenen Datumsgrenze sondern auch durche kuriose Zeitzonenverläufe geprägt ist.

Erinnert mich an den Südwesten der USA. Insbesondere die Navajogebiete in Kombination mit der Sommerzeit führen dort bei Rundfahrten zu interessanten Zeitsprüngen.

Frohes Neues Euch allen!

Von ArcMap einfach zum MapServer

November 18th, 2011 by Matthias Schroeder

via gis-report-news Ausgabe 22/2011 vom 17. November 2011

MXD2map ist ein freier Konverter zur Erzeugung von UMN MapServer-kompatiblen Map-Dateien aus ESRI ArcGIS MXD-Dateien. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Kartengestaltung wie gewohnt im Desktop GIS ArcGIS vorzunehmen. ‘Auf Knopfdruck’ kann eine Konfigurationsdatei für den UMN MapServer erzeugt werden, der das MXD-Projekt als OGC-konformen WMS- oder WFS-Service bereitstellt. Damit steht eine einfache und zugleich kostengünstige Möglichkeit zur Verfügung, vorhandene Geodaten inklusive Gestaltungsvorschriften als WMS/WFS-Dienst zu publizieren. Das BSH hat die initiale Entwicklung bei Intevation GmbH in Auftrag gegeben.

MXD2map ist Freie Software. Es wurde unter der GNU Lesser General Public Licence (GNU LGPL) Version 3 veröffentlicht. Ein Windows-Installer sowie der Quellcode stehen auf der Webseite zum Download zur Verfügung.

http://www.mxd2map.org

GFZ celebrates GIS DAY on November 16 2011

October 24th, 2011 by Peter Löwe

(English version follows below)

16. November 2011 – Erster „GIS DAY“ am GeoForschungsZentrum: Erster Aufruf für Beiträge

Seit dem Jahr 1998 wird alljährlich der „GIS Day“ als globaler Event am dritten Mittwoch im November begangen: Es handelt sich um einen praxisorientierten Event („Werkschau“), bei dem Anwender und Entwickler von Geographischen Informationssystemen (GIS) Einblick in ihre Arbeit für die interessierte Öffentlichkeit geben und bestehende GIS-Anwendungen vorstellen.
Vor diesem Hintergrund wird am 16. November 2011 auf Initiative des Zentrums für Geoinformationstechnologie (CEGIT) der „GFZ GIS DAY 2011“ als Nachmittagsevent im GEOLAB („Großer Refraktor“) veranstaltet.
Alle „GIS-Schaffenden“ am GFZ, AWI und PIK sind herzlich eingeladen, ihre aktuellen und früheren Arbeiten zu präsentieren.
Für das Programm sind kurze Präsentationen (< 20 Minuten) zu den vielfältigen Einsatzszenarien von GIS am GFZ geplant. Auch können Poster vorgestellt und Multimedia-Produktionen (Animationen/Videos) gezeigt werden.
Externe Gäste können gerne an dem Event teilnehmen.
Ansprechpartner für Teilnahme und Beiträge sind Peter Löwe (ploewe@gfz-potsdam.de, Tel: 2338), Jens Klump (jklump@gfz-potsdam.de,  Tel: 1702) und Matthias Schroeder (matthias.schroeder@gfz-potsdam.de).
Stichtag für die Einreichung von Beiträgen ist Mittwoch der 2. November 2011.
Wir freuen uns auf einen spannenden GIS-Day 2011 !

November 16th 2011 – GIS-Day at GFZ: First Call for Presentations and Posters

Since 1998 the „GIS Day“ is being celebrated as a global event ever year on the third Wednesday in November. It is a event driven by hands-on presentations (work in progress & success stories), for both users and developers of Geographical Information Systems (GIS) to present their work to the interested public.
This year, the GFZ Centre for GeoInformation Technology (CeGIT) is hosting the first annual GFZ GIS Day.
Time: 16 November 2011 from 14:00 hours.                Venue: GEOLAB („Large Refractor“).

Everybody at GFZ, AWI and PIK is kindly invited to present GIS-related work as short presentations (< 20 Minutes), Posters or Animations/Videos. Presentations can be made in English or German.
External guests are also welcome to attend the GIS DAY event.
Points of contact for both attendance and participation are Peter Löwe (ploewe@gfz-potsdam.de, Tel: 2338), Jens Klump (jklump@gfz-potsdam.de, Tel: 1702) and Matthias Schroeder (matthias.schroeder@gfz-potsdam.de).
The deadline to register your presentations is November 2nd 2011.
We are looking forward to seeing you at GFZ GIS Day !

Das Smartphone als Wanderführer

October 19th, 2011 by Matthias Lendholt

Wer sein Android-Smartphone mit Offline-Karten für den Urlaub ausrüsten möchte, dem stehen viele Möglichkeiten offen. Nach 2 Wochen Wanderurlaub auf Mallorca und einer halben Woche Bali kann ich Folgendes empfehlen:
Als App verwende ich Oruxmaps. Die Funktionsvielfalt führt am Anfang zu leichter Verwirrung, doch die Anwendung ist sehr klar strukturiert und leicht zu bedienen. Die Auswahl der gespeicherten Offline-Karten, das Einlesen von Routen, etc. erfolgt sehr intuitiv. Das Erstellen von Offline-Karten kann auch mit Oruxmaps durchgeführt werden, jedoch ist die Selektion der der OSM (OpenStreetMap) Level und Kacheln auf dem Smartphone etwas mühselig, weswegen ich dies auf dem PC durchführe. Ich verwende den Mobile Atlas Creator (MOBAC), welcher eine Vielzahl von Formaten unterstützt, darunter auch das von Oruxmaps.
Aktuelle Wanderführer (wie z.B. dieser für Malloarca) stellen die vorgeschlagenen Routen auch als GPX Tracks zum Download bereit. In Kombination mit den OSM-Daten im Hintergrund kann man sich beim Wandern auf die Natur konzentrieren ohne Angst haben zu müssen sich zu verlaufen oder akribisch nach Wegzeichen zu suchen. Allerdings geht hierbei auch ein bisschen der Reiz des Entdeckens verloren und man wird sich deutlich bewusst, dass nur noch Fremden hinterhergelaufen wird. Doch dies muss jeder für sich entscheiden.
Wichtig ist noch zu erwähnen, dass bei Aufzeichnung von GPS-Tracks die Akkus der aktuellen Smartphone-Modelle nach 3-5h schlapp machen und somit nicht für Tagestouren geeignet sind. Abhilfe schafft ein portables Aufladegerät (z.B. dieses).
Generell und insbesondere bei Wanderungen im alpinen Bereich, sollte jedoch immer eine gute topographische Karte mitgenommen werden.

Autonomes Taxi mittels Laserscandaten

September 12th, 2011 by Matthias Schroeder

via Freie Uni Berlin

Lorraine Mondial Air Ballons 2011

August 12th, 2011 by Matthias Lendholt

Wie gut sind die Daten im Navi?

July 26th, 2011 by Jens Klump

Mir selbst ist es bei einem Mietwagen schon passiert, dass ich mit dem Wagen auf der damals noch neuen A 113 gefahren bin, aber das Navi war der festen Überzeugung, ich würde mitten durch den Häuserblock fahren. Oder eine Straßenkarte zeigte eine Brücke, die es aber schon seit 1945 nicht mehr gab. Und dann gibt es noch die Anekdoten über Autofahrer, die an Fähranlegern ins Wasser weiterfahren, weil die sich 100% auf ihr Navi verlassen, das aber die Fähre nicht kennt – wobei ich diese Geschichte eher für eine “Urban Legend” halte.

Sometimes signs like this arent enough to dissuade drivers who are blindly following their GPS.

Sometimes signs like this aren't enough to dissuade drivers who are blindly following their GPS.

Manchmal können Fehler im Datenbestand des Navi aber auch tödlich sein. In einem Beitrag des öffentlich-rechtlichen Radiosenders NPR wird die Geschichte einer Familie geschildert, die sich auf Grund von fehlerhaftem Kartenmaterial im Tal des Todes, Kalifornien, verfahren hatte. Es dauerte fünf Tage, bis sie gefunden wurden. Der Sohn der Familie war bis dahin durch Hitze und Wassermangel gestorben.

Für Ranger Charlie Callagan war dieses Unglück der Anlass nach zu forschen, wie es dazu kam, dass die Familie sich trotz GPS und Navi so verfahren hatte und stellte Fest, dass viele Straßen, die in den Navigationsgeräten angezeigt wurden, schon lange nicht mehr existierten. Das Kartenmaterial der abgelegenen Gebiete war völlig veraltet. Allein im Datenbestand des Herstellers Tomtom mussten in diesem Gebiet 150 Straßen gelöscht werden. Der Vergleich der Datenbestände mehrerer Hersteller und OSM zeigt immer wieder deutliche Schwächen in allen Produkten.

Trotzdem weist Callagan darauf hin, dass man nicht nur seinem Navi sondern auch seinem gesunden Menschenverstand vertrauen sollte.

Low-cost Erdbebenfrühwarnsystem

July 20th, 2011 by Matthias Lendholt

Ein Jugendlicher aus Chile hat einen handelsüblichen P-Wave Detector mit einem Arduino-Mikrocontroller verdrahtet und diesen dann wiederum mit seinem Twitteraccount @AlarmaSismos verbunden und somit ein Erdbebenfrühwarnsystem für Santiago de Chile für unter 100 Euro bereitgestellt.

Die ganze Geschichte auf thenextweb.com, via @radar

Ethik in der Informatik

July 15th, 2011 by Jens Klump

Aus Anlass der neuesten Plagiatsvorwürfe zu Dissertationen prominenter Politiker hat die Gesellschaft für Informatik (GI) noch einmal in einer Presseerklärung darauf hingewiesen, dass wissenschaftliches Fehlverhalten kein Kavaliersdelikt ist. Die GI weist darauf hin, dass die Standards wissenschaftlichen Arbeitens nicht nur für Dissertationen gelten sondern darüber hinaus auch in anderen Zusammenhängen der Informatik Fragen zu ethischem Handeln gestellt werden müssen.

In einem Blog stellt die Arbeitsgruppe “Ethik und Informatik” Fallbeispiele vor und und diskutiert die daraus entstehenden ethischen Konflikte.